Geschichte

Was wir aus der Geschichte lernen können:  Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...

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Piraten. Vom Seeräuber zum Sozialrevolutionär

Die Piraterie zählte einst neben Krieg, Seuchen und Hungersnöten zu den Geißeln der Menschheit, der Seeräuber galt als »Feind aller«. Ab dem 17. Jahrhundert erfuhr der Pirat jedoch eine soziale und politische Aufwertung. In der aufklärerischen Literatur romantisiert, wird er seit den frühen achtziger Jahren entweder als Rebell und Vorkämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit oder als hedonistischer Anarchist gefeiert. In jüngster Vergangenheit hat man eine nach ihm benannte politische Partei gegründet und ihn zur Pop-Ikone stilisiert.

Autor*innen: Siegfried Kohlhammer

18,50 €
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Primo Levi

Primo Levis Biographie als berührende Graphic Novel zählt nicht nur zu den zugänglichsten Werken über die Deportation und Ermordung der Juden in Auschwitz, sondern gewinnt durch die zurückgenommene Erzählweise in Kombination mit den präzisen, unaufdringlichen Zeichnungen den Rang von Weltliteratur.

Autor*innen: Matteo Mastragostino; Alessandro Ranghiasci

24,00 €
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Propaganda der Tat. Standpunkte und Debatten

Angriffe und Attentate auf Präsidenten, Könige und Kapitalisten oder Treffpunkte der Bourgeoisie: Ende des 19. Jahrhunderts – nach der brutalen Niederschlagung der Pariser Kommune – erlebte die Propaganda der Tat ausgehend von Frankreich und der französischsprachigen Schweizer Jura-Föderation (Paul Brousse) in der westlichen Welt ihren Höhepunkt und prägte nachhaltig das Bild vom bombenlegenden Anarchisten. Auf der Grundlage vieler Erstübersetzungen, bislang unbekannter Quellen und klassischer Interventionen dokumentiert der vorliegende Band die kontroversen Standpunkte und Debatten innerhalb der seinerzeitigen anarchistischen Bewegung.

Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)

16,50 €
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Quer denken, gerade leben. Erinnerungen an mein Leben und an Luis Andrés Edo

Erinnerungen an das Leben der Übersetzerin Doris Ensinger über ihre Zeit in Deutschland und die letzten dreißig Jahre in Barcelona und hier speziell die Zeit an der Seite des bekannten Anarchisten und anarchosyndikalistischen Aktivisten der CNT, Luis Andrés Edo, bis zu seinem Tod im Jahre 2009.

Autor*innen: Doris Ensinger

20,00 €
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Rebel Girls. 34 amerikanische Frauen im Porträt
Als Victor Grossman stellt in lebendigen Porträts 34 amerikanische Frauen vor, die in den großen Kämpfen um Selbstbestimmung und Menschenrechte, Gleichberechtigung und Frieden von der Kolonialzeit bis in unsere Tage eine prominente Rolle gespielt haben. Neben Berühmten wie Jane Fonda, Angela Davis oder Billie Holliday finden sich andere, die weniger bekannt, aber nicht weniger faszinierend sind. Zum Beispiel: Fannie Wright und Margret Fuller, die dem Patriarchat getrotzt und die Frauenbewegung initiiert haben; Harriet Tubman, die als entflohene Sklavin anderen bei der gefährlichen Flucht half; Victoria Woodhull, die die Spießermoral verlacht, für das Präsidentenamt kandidiert hat. Elizabeth Gurley Flynn, das "rebel girl", das an der Spitze von 25.000 streikenden Textilarbeiterinnen "Brot und Rosen" forderte uvm.

Autor*innen: Victor Grossmann

20,50 €
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Revolution und Räterepublik
Das Buch zur Geschichte der bayerischen Räterepublik und zur Rolle des "Arbeiter- und Soldatenrates" in Aschaffenburg. Die Herrschaft der Räte begann im November 1918 und endete im Mai 1919 mit der gewaltsamen Auflösung der Arbeiter- und Soldatenräte sowie der von ihnen gestützten Räterepublik in Bayern. In Aschaffenburg endete die Räteherrschaft - anders als in München - unblutig, doch die Mitglieder des Arbeiter- und Soldatenrates wurden wegen Hochverrates angeklagt und zu Festungshaft verurteilt.

Autor*innen: Carsten Pollnick

16,50 €
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Revolution und Räterepublik in München 1918/19
1918/19, nach dem verheerenden Ersten Weltkrieg, war das Vertrauen in die bestehende soziale Ordnung in Europa schwer erschüttert. Ideen und Entwürfe zur Gestaltung einer neuen, einer alternativen Gesellschaftsordnung fielen daher auf fruchtbaren Boden. Zu den typischen Erscheinungen dieser Zeit gehörten die Rätesysteme als Modelle einer direkten Demokratie, deren politische Grundlagen durch Betriebs,- Verwaltungs- und Wohneinheiten gebildet werden. Bis heute wird die Bayrische Räterepublik als besonderes Beispiel einer anderen Daseinsgestaltung herausgestellt.

Autor*innen: Peter Schult

10,00 €
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Revolutionärer Syndikalismus in der Praxis. Die Betriebsarbeit der Freien Arbeiter-Union Deutschlands von 1918 bis 1933

Mit der Freien Arbeiter-Union Deutschlands gründete sich im Dezember 1919 die erste anarcho-syndikalistische Gewerkschaft im deutschen Raum. Der Syndikalismus zeichnet sich durch einen föderalen und explizit anti-parlamentarischen Organisationsansatz aus, favorisiert die Direkte Aktion im Arbeitskampf und propagiert die Überwindung von Staat und Kapital mithilfe des Generalstreiks. Jule Ehms untersucht, inwiefern es den Syndikalist:innen der Weimarer Republik gelang, dieses konfliktorientierte Programm in die Betriebe zu tragen, und geht so dem Verhältnis von politischer Radikalität und gewerkschaftlicher Praxis nach.

Autor*innen: Jule Ehms

41,20 €
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Revolutionary Yiddishland. A History of Jewish Radicalism

Jewish radicals manned the barricades on the avenues of Petrograd and the alleys of the Warsaw ghetto; they were in the vanguard of those resisting Franco and the Nazis. They originated in Yiddishland, a vast expanse of Eastern Europe that, before the Holocaust, ran from the Baltic Sea to the western edge of Russia and incorporated hundreds of Jewish communities with a combined population of some 11 million people. Within this territory, revolutionaries arose from the Jewish misery of Eastern and Central Europe; they were raised in the fear of God and taught to respect religious tradition, but were caught up in the great current of revolutionary utopian thinking. Socialists, Communists, Bundists, Zionists, Trotskyists, manual workers and intellectuals, they embodied the multifarious activity and radicalism of a Jewish working class that glimpsed the Messiah in the folds of the red flag.

Autor*innen: Alain Brossat; Sylvia Klingberg

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Rirette Maîtrejean. Attentatskritikerin, Anarchafeministin, Individualanarchistin

Rirette Maîtrejean (1887-1968), Anarchafeministin und Individualanarchistin im französischen Milieu libre vor dem Ersten Weltkrieg, wandte sich in ihren Souvenirs d'anarchie (1913) entschieden gegen anarchistische Attentate und Raubüberfälle, von denen besonders die "Affäre Bonnot" bis heute erinnert wird. Die daraus entstandenen konfliktgeladenen Diskussionen führten zur Schwächung der anarchistischen Massenbewegung beim Kriegseintritt Frankreichs 1914. Die staatliche Repressionswelle traf nicht nur das vielfach von Anarchafeministinnen geprägte lebensreformerische und individualanarchistische Milieu, sondern zwang auch alle anderen anarchistischen Strömungen (u.a. Syndikalismus, kommunistischer Anarchismus) dazu, Stellung zu beziehen.

Autor*innen: Lou Marin

17,40 €
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Rückbesinnung und Umkehr. Zur Bedeutung der jüdischen Tradition bei Martin Buber und Aharon Appelfeld
Im nationalsozialistischen Deutschland vor der Shoah führte Martin Buber jüdische Bürger im Rahmen sog. Lernzeiten zum biblischen Text zurück, den er als die Stiftungsurkunde Israels begriff. Sie sollten im Hören auf die Schrift die "Gottesmächte" als haltgebenden Grund erfahren. So ausgerüstet, das war die Hoffnung Martin Bubers, sollten die deutschen Juden sich als jüdische Gemeinschaft von Mensch zu Mensch, als Erinnerungsgemeinschaft und als Werkgemeinschaft in der Krise bewähren. Das deutsche und darüber hinaus das europäische Judentum wurde in der Shoah zum großen Teil vernichtet. Das neue Israel, nach der Shoah, war eine Gemeinschaft des Aufbruchs, des Neuaufbaus; die europäische Herkunft, samt Religion und Geschichte, mit den Erfahrungen der Elterngeneration wurde bei vielen weggesperrt; weggesperrt wurden die Schrecken, aber auch das Schöne der Vergangenheit. Aharon Appelfeld steht für eine Überwindung dieses Verlusts. Die beiden Texte dieses Buchs stehen für sich selbst und zeigen, in aufeinanderfolgenden geschichtlichen Konstellationen, zugleich die Parallelen im Wirken und Schreiben zweier herausragender Persönlichkeiten.

Autor*innen: Walter Schiffer; Thomas Reichert

12,20 €
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Rufe aus der Vergangenheit. Von Frauen geführte Versklavtenaufstände

Rufe aus der Vergangenheit erzählt die Geschichte von Dr. Rebecca Hall, einer Historikerin und Enkelin von Versklavten. Die herkömmliche Geschichtsschreibung vermittelte ihr, dass versklavte Frauen bei Aufständen keine wesentliche Rolle spielten. Rebecca beschließt, genauer hinzuschauen. Ihre Reise führt sie von alten Gerichtsunterlagen über die Aufzeichnungen von Kapitänen hin zu Briefen und sogar forensischen Beweisen, die von einem Friedhof für Versklavte in Manhattan stammen. Überall entdeckt sie Kriegerinnen.

Autor*innen: Rebecca Hall; Hugo Martinez

18,50 €
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