Gesellschaftskritik

Kritik der gesellschaftlichen Zustände

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Corona und linke Kritikunfähigkeit. Kritisch-solidarische Perspektiven "von unten" gegen die Alternativlosigkeit "von oben"

Ist die gesellschaftliche Linke staatstreu geworden und reiht sich ein ins „Gemeinsam gegen Corona“? Das war eine der Leitfragen der Herausgeber:innen, die sie seit Dezember 2020 in einer Veranstaltungsreihe mit Gästendigital diskutiert haben. Der Band dokumentiert Beiträge, in denen es um Grundrechtsabbau und die Situation im kaputtgesparten Gesundheitssystem geht. Betroffene von Pandemie und Lockdown kommen neben Theoretiker:innen zu Wort. Profiteure werden benannt und der Siegeszug der Digitalisierung diskutiert. Beleuchtet werden das schwierige Verhältnis von Antifa und Lockdown-Kritiker:innen oder linke Strategien wie ZeroCovid.

Autor*innen: Gerhard Hanloser, Peter Nowak, Anne Seeck (Hg.)

22,70 €
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Coronakontrolle oder: Nach der Krise ist vor der Katastrophe

Zu Beginn der Pandemie, die als «Coronakrise» in die Geschichte eingehen soll, gab es noch eine Reihe von Hoffnungen. Die Krise wu¨rde zu mehr Einsicht in die Notwendigkeit gesellschaftlich-solidarischer Einrichtungen fu¨hren, zu mehr Wertscha¨tzung fu¨r A¨rzte und Pflegepersonal, zu mehr Solidarita¨t in den Bevo¨lkerungen. Als kleines Nebenprodukt wu¨rde sie die Frage erlauben, ob der Kapitalismus in seiner aktuellen Form wirklich die beste Weltordnung liefere, sie wu¨rde Autokraten enttarnen, den Populismus u¨berflu¨ssig machen, die Wertscha¨tzung fu¨r Kultur und Kritik wieder beleben, soziales Verantwortungsgefu¨hl und ein Bewusstsein fu¨r den Kampf gegen die Umweltzersto¨rung erzeugen ... Kurz: Die Krise wa¨re zugleich mit den Gefahren vielleicht auch eine Geburtshilfe fu¨r neue Chancen. Mit zunehmender Dauer mu¨ssen wir uns indes auch von den Hoffnungen auf eine bessere Post-Krisen-Welt verabschieden. Denn bereits als viele Menschen nur mit ihrem perso¨nlichen U¨berleben, mit ihren Einschra¨nkungen und mit der Verantwortung fu¨r die Na¨chsten zu tun hatten, setzt die Bewegung von Reaktion und Restauration ein.

Autor*innen: Georg Seeßlen

15,00 €
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Critical Matter. Diskussionen eines neuen Materialismus

Welches gesellschaftskritische Potenzial hat die gegenwärtige Theoriedebatte um alte und neue Materialismen? Dieser Band ist der erste deutschsprachige Versuch, Antworten auf diese Frage zu finden.

Autor*innen: Tobias Goll; Daniel Keil; Thomas Telios (Hg.)

18,50 €
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Critique of Everyday Life

The three-volume text by Henri Lefebvre is perhaps the richest, most prescient work about modern capitalism to emerge from one of the twentieth century's greatest philosophers and is now available for the first time in one complete volume. Written at the birth of post-war consumerism, Critique was an inspiration for the 1968 student revolution in France. It is a founding text of cultural studies and a major influence on the fields of contemporary philosophy, geography, sociology, architecture, political theory and urbanism. Lefebvre takes as his starting point and guide the "trivial" details of quotidian experience: an experience colonized by the commodity, shadowed by inauthenticity, yet remaining the only source of resistance and change. This is an enduringly radical text, untimely today only in its intransigence and optimism.

Autor*innen: Henri Lefebvre

29,90 €
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Culture Jamming. Das Manifest der Anti-Werbung
Culture Jamming ist eine subversive Methode, die sich elaborierter Techniken bedient, um die Konsumkultur zu blockieren und eine verbraucherorientierte Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Eine mentale Umweltschutzbewegung, die gegen einen Dauerbeschuss mit 4.000 Werbebotschaften täglich kämpft - "Corporations advertise. Culture jammers subvertise."

Autor*innen: Kalle Lasn

20,60 €
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Dagongmei. Arbeiterinnen aus Chinas Weltmarktfabriken erzählen
Mit Chinas rasanter Entwicklung vom maoistischen Armenhaus zum "Fließband der Welt" entstehen neue Arbeitersubjekte, darunter die Dagongmei, wörtlich: arbeitende Schwestern. Millionen junge Frauen migrieren vom Land in die Städte, um dort in den Weltmarktfabriken zu arbeiten. Die Frauen erzählen von der Benachteiligung der Mädchen in der Familie, der Flucht aus dem Dorf, Gefahren der Wanderung, den Bedingungen in den Betriebswohnheimen und an den Fließbändern, von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Es wird deutlich, welch bittere Erfahrungen sie machen und wie sehr sie um ihren Raum und ihre Freiheit kämpfen müssen. Gegen arrangierte Ehen, die despotischen Vorgesetzten und die Diskriminierung durch die lokalen Behörden finden sie trotz aller Probleme und Widersprüche Wege des Widerstands. Sie erkämpfen sich ein neues Selbstbewusstsein, und manche organisieren Petitionen, Demonstrationen und Streiks.

Autor*innen: Pun Ngai; Li Wanwei

18,50 €
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Das Argument 269: Dialektik des Antikapitalismus
u.a. mit:
  • Wolfgang Fritz Haug: Zur Dialektik des Antikapitalismus
  • Wolf-Dieter Narr: Dialektik der Antikapitalismen
  • Christina Kaindl: Antikapitalismus von rechts
  • Daniel Bensaïd: Utopisches Moment und strategische Neugründung
11,00 €
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Das Argument 279: Krise des Kapitalismus
U.a. mit:
  • Wolfgang Fritz Haug: Krise des Kapitalismus - Krise seiner Naturverhältnisse
  • David McNally: Von der Finanzkrise zur Weltwirtschaftskrise
  • Mario Candeias und Armin Kuhn: Grüner New Deal als Ausweg aus der Krise?
  • Wolfgang Fritz Haug: Sechs Einsprüche, ökologische Marx-Kritik betreffend
  • Bettina Köhler: Gesellschaftliche Naturverhältnisse, Politische Ökologie, Feminismus
11,00 €
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Das Argument 288: Gewalt und Hegemonie
Wo Gewaltanalyse vom gesellschaftstheoretischen und ökonomiekritischen Boden abhebt, fängt auch sie an, ihrem Gegenstand zu erliegen. In diesem Argument geht es um aktuelle Theorien der Gewalt und des Ausnahmezustands, Walter Benjamin, Carl Schmitt, Gramscis Hegemonietheorie und die seit Urzeiten mit Gewalt geladenen Geschlechterverhältnisse. Das Konzept des vorliegenden Doppelhefts bzw. Argument-Buchs tritt zugleich gegen intellektuelle Modetrends und für die Weiterentwicklung kritischer Theorie ein.
24,70 €
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Das Bedingungslose Grundeinkommen. Feministische und postpatriarchale Perspektiven

Das Bedingungslose Grundeinkommen kann ein Schritt in die richtige Richtung sein – allerdings nur, wenn feministische und postpatriarchale Perspektiven mitgedacht werden: Das Grundeinkommen muss eingebettet sein in ein auf Care zentriertes ökonomisches Konzept.

Autor*innen: Ronald Blaschke; Ina Praetorius; Antje Schrupp (Hg.)

15,40 €
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Das Bedürfnis nach Kooperation. Noam Chomsky im Gespräch mit Jeffrey Wilson

Auch wenn die Themen (wie Occupy Wallstreet, Studentenbewegung, Bürgerrechtsbewegung etc.) vielfältig sind: immer geht es in diesem Buch um Gerechtigkeit und den Widerstand gegen unberechtigte Übergriffe des Staates und anderer Institutionen in die Lebensbereiche der Bürger. Es bietet anhand konkreter Beispiele einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Chomskys politischer Theorie.

Autor*innen: Noam Chomsky; Jeffrey Wilson

18,50 €
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Das Buch der Macht. Wie man sie erringt und (nie) wieder loslässt

In fünfzehn Tagen und Nächten setzt der gebrechliche Wesir des Osmanischen Reiches seinem Neffen und Nachfolger die Strategien des Herrschens auseinander. Das ist der Rahmen für Stojan Michailowskis »Buch für das bulgarische Volk«, entstanden 1897, bis heute unübersetzt. Ilija Trojanow erzählt dieses Großgedicht in seiner eigenen Sprache nach. Und stellt seiner Erzählung einen Chor von Stimmen bedeutender Theoretiker des Herrschens zur Seite. Dazu gehören Klassiker der politischen Weltliteratur aus Persien und dem antiken Griechenland, aus China und Japan, Machiavelli und Shakespeare, ebenso wie Autoren von heute. Entstanden ist so eine Wunderkammer des Nachdenkens über das Wesen der Macht – und darüber, wie wir uns vor ihren Gefahren schützen.

Autor*innen: Ilija Trojanow

26,80 €
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