Gesellschaftskritik

Kritik der gesellschaftlichen Zustände

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Aufbruch der zweiten Generation. Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China
Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China - Millionen WanderarbeiterInnen strömten vom Land in die Städte, verrichteten dort die harten, monotonen Niedriglohnarbeiten und bildeten den Motor des Aufstiegs Chinas zur Fabrik der Welt. Die heutige zweite Generation dieser WanderarbeiterInnen bricht aus den traditionellen (Geschlechter-)Verhältnissen aus, sieht ihre Zukunft nicht mehr im Dorf und lässt sich immer weniger gefallen, wie sich auch in der Streikwelle ab Mai 2010 zeigte.

Autor*innen: Pun Ngai; Ching Kwan Lee

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Aufbruch in Jackson. Schwarze Selbstverwaltung und solidarische Ökonomie

Seit den 1970er-Jahren nehmen Schwarze Befreiungsbewegungen im mehrheitlich Schwarzen Mississippi den Wandel selbst in die Hand. Der tiefe Süden soll zum Zentrum ihrer Unabhängigkeit werden – »Free the Land!«. In den 2010er-Jahren gelingt mit der Wahl von Chokwe Lumumba zum Bürgermeister in der Hauptstadt Jackson ein wichtiger Schritt in Richtung einer Umsetzung der Vision bestehend aus Versammlungsdemokratie, solidarischer Ökonomie und einem Ende der rassistischen Ungleichheit. Lumumba stirbt 2014 überraschend, aber sein Sohn Antar und die Cooperation Jackson schreiten weiter fragend voran.

Autor*innen: Kali Akuno, Cooperation Jackson, Ajamu Nangwaya (Hg.)

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Ausgrenzung und Herrschaft - Prekarisierung als Klassenfrage
Die Lebensverhältnisse sind bis weit in "mittlere" Soziallagen hinein von zunehmender Unsicherheit, oft auch Perspektivlosigkeit geprägt. Wie in früheren Zeiten des Kapitalismus reicht für viele auch eine ganztätige Erwerbsarbeit nicht mehr zum Lebensunterhalt. Über diese Verarmungstendenzen in weiten gesellschaftlichen Bereichen und die zunehmenden Ausgrenzungsprozesse kann auch eine ideologisch angepasste Sozialwissenschaft nicht mehr schweigen...

Autor*innen: Werner Seppmann

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AusnahmeZustände. Krise und Zukunft der Demokratie
Normalität ist schwer zu fassen: Sie orientiert sich daran, was innerhalb einer Gesellschaft sagbar ist. Damit ist sie zugleich ständigen Veränderungen ausgesetzt und differiert von Kultur zu Kultur und in der Geschichte. Dennoch lässt sich eine gewisse "common sense"-Definition von Normalität aufspüren, die vor allem dann zum Tragen kommt, wenn es Bruchstellen gibt, wenn ein gesellschaftlicher Zustand als nicht normal, als Ausnahmezustand, empfunden wird. Diese Ausnahmen werden als solche diskursiviert und im Gegenzug wird daran gearbeitet, wieder Normalität herzustellen.

Autor*innen: Susanne Spindler; Iris Tonks (Hg.)

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Autismus ist keine Krankheit. Politik für eine neurodiverse Gesellschaft

Neurodiversität ist eines der drängendsten politischen Themen unserer Zeit. Während die Zahl der Diagnosen von Autismus, ADHS und anderen Arten von Neurodivergenz steigt, beginnen wir zu verstehen, dass es so etwas wie ein ›normales‹ Gehirn nicht gibt. Aber die Gesellschaft ist immer noch auf Neuronormativität ausgerichtet, und Autismus wird weiterhin als Krankheit behandelt. Jodie Hare, bei der im Alter von dreiundzwanzig Jahren Autismus diagnostiziert wurde, fordert in Autismus ist keine Krankheit, dass es an der Zeit ist, die Politik dessen neu zu definieren, was wir sind. Sie fordert die Anerkennung von Vielfalt als Teil der natürlichen Variation und nicht als Abweichung von der Norm. Dies wird sich auf die Orte auswirken, an denen wir lernen, arbeiten und zusammenkommen – und Jodie Hare zeigt, wie diese so verändert werden können, dass sie integrativer und zugänglicher werden. Sie zeigt, wie wir uns für eine Welt einsetzen können, in der wir uns alle wohlfühlen und die jede Form von Diskriminierung bekämpft.

Autor*innen: Jodie Hare

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Beautiful Trouble. Handbuch für eine unwiderstehliche Revolution

Wählen ist out, Demonstrieren irgendwie auch. Übrig bleibt »Slacktivism«, der Protest per Mausklick und Online-Petition. Gähn! Ein Blick in dieses von den Yes Men und anderen Spitzenkräften der Kommunikationsguerilla mit Inspiration und Anleitung befüllte Standardwerk macht klar, dass es auch anders geht: spektakulärer, wirkungsvoller, vergnügter.

Autor*innen: Andrew Boyd; Dave Oswald Mitchell (Hg.)

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Becker, Ebert u.a. (Hg.): Es geht nur anders! Denkanstöße für politische Alternativen
Seit Jahren wird die politische und wissenschaftliche Debatte von einem neoliberalen Mainstream bestimmt, dessen zentrale Botschaften lauten: Privat geht vor Staat; öffentliche Leistungen sind zu reduzieren und die Lohnnebenkosten zu senken; die umlagenfinanzierte Rentenversicherung muss abgebaut und eine kapitalgedeckte private Altersvorsorge aufgebaut werden; staatliche Regulierungen sind schädlich, der Kapitalmarkt ist als Wirtschaftsfaktor zu stärken und zu fördern, die gesellschaftliche Daseinsvorsorge muss ökonomisiert werden.

Autor*innen: Jochen Becker; Wolfgang Ebert; Jochen Marquardt (Hg.)

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Bedingungsloses Grundeinkommen - woher, wozu und wohin?
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens transportiert die umfassende Visionen einer Gesellschaft, in der es den Individuen als TrägerInnen der Menschenrechte möglich ist, nein zu jeder Zumutung zu sagen, der sie sich nicht freiwillig stellen wollen. Das klingt emanzipatorisch und positiv und eben deshalb handelt es sich um einen hoch konfliktiven Vorschlag. Wer mehr Macht, Einfluss und Durchsetzungsmöglichkeiten hat als andere, wird nicht begeistert sein von einem Vorschlag, der es allen ermöglicht, sich Macht und Einfluss zu entziehen und sich auf ihre eigenen Bedürfnisse zu besinnen.

Autor*innen: Werner Rätz; Hardy Krampertz

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Bedingungsloses Grundeinkommen. Eine Einführung
Karl Reitter zeichnet die internatio­nale Geschichte der Debatte nach und stellt die unterschiedlichen Zugänge zur Forderung nach einem Grundeinkommen dar. Neben den unterschiedlichen politischen Motivationen der BefürworterInnen wird auch der Kritik des Konzepts ausreichend Platz eingeräumt.

Autor*innen: Karl Reitter

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Behinderung und Ableismus

In den letzten Jahren haben Behindertenrechtsaktivist*innen den Begriff ›Ableismus‹ in den Diskurs eingebracht, da er das strukturelle System der Diskriminierung und Unterdrückung behinderter Menschen, das sich auf verschiedenste Weise und mit zahlreichen Wechselwirkungen durch all ihre Lebensbereiche zieht, sehr viel tiefer zu fassen vermag als ›Behindertenfeindlichkeit‹.

Autor*innen: Andrea Schöne

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Beitragen statt tauschen. Materielle Produktion nach dem Modell Freier Software
In den letzten Jahrzehnten ist eine neue Produktionsweise entstanden, die auf Kooperation und Teilen beruht. Diese Produktionsweise hat ausgereifte Betriebssysteme wie GNU/Linux sowie unzählige andere Freie Softwareprogramme hervorgebracht. Auch riesige Wissenssysteme wie die Wikipedia, eine große Bewegung Freier Kultur, und die sogenannte Blogosphäre - ein neues, dezentralisiertes Medium für die Verbreitung und Diskussion von Nachrichten und Wissen - sind auf ihrer Grundlage entstanden. Bislang wird diese neue Produktionsweise - Peer-Produktion genannt - allerdings nur bei Informationsgütern praktiziert. In diesem Buch wird die Frage diskutiert, ob diese Beschränkung notwendig ist oder ob das Potential der Peer-Produktion weiter reicht. Ist eine Gesellschaft möglich, in der Peer-Produktion die dominierende Produktionsweise ist?

Autor*innen: Christian Siefkes

20,40 €
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Beschwerden und Störungen

Dieser Text ist die konsequente Fortsetzung des Buches »Hexen, Hebammen und Krankenschwestern« der gleichen Autorinnen. Er expliziert die Konsequenzen einer Entwicklung zum Übergang des 19. zum 20. Jahrhunderts, in der die Medizin die Kirchen als Hüter sexistischer Ideologie ersetzte. Dabei geht er der Frage nach, was geschieht, wenn die Frau vom »moralisch defekten« zum »biologisch defekten« Wesen wird. Ebenso werden die Klassenunterschiede und die Auswirkungen auf die moderne Medizin dargestellt.

Autor*innen: Barbara Ehrenreich, Deirdre English

4,50 €
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