Der vorliegende Band fasst unter dem Motto „Kultur der Kooperation“ Beiträge zusammen, die die Bedeutung eines aktiven und bewussten Umgangs mit Gruppenprozessen für den Projekterfolg deutlich macht.
Autor*innen: Kristina Bayer; Dagmar Embshoff (Hg.)
Die Frage, wie Anarchisten eine Schule betreiben und welche Vorstellungen, Prinzipien und Prämissen ihrem schulischen Alltag zu Grunde liegen, bildete die Ausgangsfrage dieser bildungshistorischen Studie. Der Autor legt in dem Buch ein breites Spektrum an schulischen Fragmenten der libertären Schulpraxis frei und überführt diese in einen 'libertären Schulplan'. Hierzu wurden achtzehn Primärquellen der libertären Pädagogik zwischen 1830 und 1918 analysiert.
Autor*innen: Stephan Marti
Autor*innen: Hans Peter Waldrich
Sollten Kinder ihre Lehrer selbst wählen? Kann man Autoritäten aus der Schule vollständig entfernen? Sollten Kinder erzogen werden? Wenn ja, wie sollten Kinder erzogen werden? Wo sollten sie erzogen werden? Wie verhält sich die Frage der Erziehung zu den Kämpfen gegen Unterdrückung und Ausbeutung? Und noch viele weitere Fragen stellten sich Anarchisten schon lange, in dem Bewusstsein, dass der Weg zu einer herrschaftsfreien Gesellschaft selbstbestimmte Individuen erfordert, die für ihr Recht und das der anderen eintreten, die weder herrschen, noch beherrscht werden wollen! Der Band versammelt Texte aus den Jahren 1869 bis 1907, oftmals Erstübersetzungen ins Deutsche, die sich mit verschiedenen Fragen der Erziehung aus anarchistischer Perspektive beschäftigen.
Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)
Autor*innen: Yair Auron
Autor*innen: Hans Jörg Fuchs
Autor*innen: Francisco Ferrer
Autor*innen: Walther Borgius
bell hooks (1952–2021) war nicht nur als Schriftstellerin und Kulturkritikerin bekannt, die sich in zahlreichen Werken mit dem Zusammenwirken von Sexismus, Rassismus und Klassismus auseinandergesetzt hat, sondern auch als Literaturwissenschaftlerin, Dozentin und Lehrende, der eine besonders gewinnende Art in Vorlesungen, Reden und öffentlichen Auftritten nachgesagt wurde. In Die Welt verändern lernen plädiert bell hooks – wie immer voller Leidenschaft und mit persönlichem Engagement – für eine neue Pädagogik, in deren Mittelpunkt die Veränderung der Dynamik im Unterricht steht und die weder Trauer und Wut noch Eros und Versöhnung ausblendet. Ihre praxisnahen Antworten auf immer noch ungelöste Fragen verändern unsere Vorstellungen davon, was Schulen oder Universitäten sein und tun sollten.
Autor*innen: bell hooks
Autor*innen: Tanja Marita Brinkmann
Für Ivan Illich ist die Schule das wirksamste Instrument zur Vorbereitung der Kinder auf ein entfremdetes Leben unter Leistungs- und Konsumdruck. Nicht zuletzt deshalb zählt er die uns geläufige Institution "Schule" zu den primären Ursachen für die Ausbreitung sozialer Ungleichheiten. Doch beläßt es Illich nicht bei dieser provokanten Feststellung, die, 1972 erstmalig in Deutschland veröffentlicht, eine Welle der Empörung und dauerhafte Diskussion auslöste. Ziel eines guten Bildungswesens müsse vielmehr sein, allen, die lernen wollen, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens Zugang zu vorhandenen Möglichkeiten zu gewähren...
Autor*innen: Ivan Illich
Autor*innen: Andreas Kuhlmann