In ihrem Teil dieses Wendebuches lädt ManuEla Ritz die Leser*innen zur Teilnahme an einem ihrer Workshops gegen Adultismus – die Diskriminierung von jungen Menschen durch Erwachsene – und für kritisches Erwachsensein ein. Hier treffen wir auf diverse fiktive Teilnehmer*innen, begleiten sie bei ihren Denk- und Lernprozessen und begegnen unter Umständen auch eigenen Denkblockaden oder Widerständen.
Simbi Schwarz hat ihren Buchteil darauf ausgelegt, die andere Seite der Medaille zu beleuchten und den Stimmen Raum und Gewicht zu geben, die oft zum Verstummen gebracht und überhört werden. Dies macht sie in Form von fiktiven Geschichten, die von unterschiedlichen und sehr individuellen Charakteren erzählt werden und manchmal realitätsnäher gar nicht sein können. Somit bereitet sie allen jüngeren Menschen, die dieses Buch lesen, einen empowernden Hintergrund und klärt diejenigen auf, die Adultismus nicht mehr ertragen müssen.
Autor*innen: ManuEla Ritz; Simbi Schwarz
Autor*innen: Susanne Elsen; Klaus Weber (Hg.)
Autor*innen: Ulrich Klemm
Autor*innen: Ulrich Klemm
Autor*innen: Thomas Schroedter
Der Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa ist auch eine Niederlage der politischen Bildung. Für die Pädagogik ist er zugleich eine neue Herausforderung: Antidemokratische und diskriminierende Positionen werden zunehmend wieder offen vertreten. Bei der Entwicklung von Gegenstrategien kommt der Pädagogik eine wichtige Rolle zu. Ihr stellen sich Fragen nach den richtigen Strategien, sowohl zur Vorbeugung als auch im Einsatz gegen rechte Anschauungen und Handlungen: Wie umgehen mit autoritären Einstellungen, dem Verbleiben in Pauschalisierungen und dem Denken in Stereotypen?
Autor*innen: Merlin Wolf (Hg.)
Autor*innen: Ulrike Marie Meinhof
Autor*innen: Ulrich Klemm
Als Freiwilliger ging Stefan Gurtner nach Bolivien, um sich zu Recherchezwecken für seine literarische Arbeit vor Ort mit der jahrhundertelangen Unterdrückung der Indigenen durch die spanischen Kolonialherren, den jahrzehntelangen Militärdiktaturen und den äußerst autoritären Gesellschaftsstrukturen zu befassen. Er kehrte nicht in seine Schweizer Heimat zurück und gründet stattdessen für Straßenkinder die Kinder- und Jugendwohngemeinschaft Tres Soles.
Autor*innen: Stefan Gurtner
Denken und Verstehen passen nicht unbedingt zusammen. Wir durchdenken nur wenig von dem, was wir wissen, aber wir meinen fast alles zu verstehen. Oft hören wir gar nicht richtig zu, weil wir ohnehin wissen, was uns gesagt wird. Aber das wird uns meist gar nicht bewusst. Auf diese Weise lassen wir Fremdes kaum an uns heran, da die Distanz zur Aufmerksamkeit fehlt. Distanz aber ist oft notwendig, damit sich eine Person oder allgemein auch eine Fragestellung entwickeln kann. Wir typologisieren.
Autor*innen: Lutz Finkeldey