Kapitalismuskritik, soziale Ungleichheit, Prekarisierung und ökonomische Alternativen
Im Mittelpunkt steht das von einer „linken“ französischen Regierung eingebrachte Arbeitsgesetz, das dazu angetan ist, Frankreichs Arbeiter/innen und die Jugend (weiter) zu unterwerfen. Sie sollen sich zukünftig auf einem Arbeitsmarkt verdingen, der nach dem Vorbild der deutschen Agenda 2010 funktionieren soll. Der Aufstand dagegen erfasste Gymnasiast/innen und Studierende ebenso wie einen Teil der Gewerkschaften, die sich mit Straßenprotesten und Arbeitsniederlegungen zur Wehr gesetzt haben. Das Buch thematisiert auch kritisch, dass und warum Betroffene (z. B. die Jugend der Banlieue) sich kaum beteiligen konnten oder wollten. Es thematisiert auch die Schwierigkeiten, unterschiedliche politische Kulturen, wie etwa der etablierter Gewerkschaften und der neuer sozialer Bewegungen, unter einen Hut zu bringen.
Autor*innen: David Gallo Lassere
Autor*innen: Lucas Zeise
Genossenschaften waren in der Geschichte und sind auch heute noch ein wichtiger Faktor in der bundesdeutschen Wirtschaft. Dennoch ist die Kenntnis über Genossenschaften noch immer gering. Auch ideologische und theoretische Reflexionen, wissenschaftliche Erklärungen und nicht zuletzt Erwartungen an genossenschaftliches Verhalten sind vielfältig. Viele Menschen in Deutschland stellen sich unter dem Begriff «Genossenschaften» lediglich Genossenschaftsbanken, bestenfalls Wohnungsbaugenossenschaften vor. Das zeigt sich auch in den vorliegenden Veröffentlichungen. Das ist schade, denn als Genossenschaft kann man Vieles gründen...
Autor*innen: Gisela Notz
Autor*innen: Friedrich F. Brezina
»Wodurch überwindet die Bourgeoisie die Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse von Produktionskräften; andererseits durch die Eroberung neuer Märkte und die gründlichere Ausbeutung der alten Märkte. Wodurch also? Dadurch, dass sie allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert.«
Autor*innen: Hermann Lueer
Autor*innen: Hermann Lueer
Die Auswirkungen der Klimakrise und fortschreitender Umweltzerstörung sind deutlicher erkenn- und spürbar als jemals zuvor. Selbst beträchtliche Teile des Wirtschaftssektors sehen sich zum Handeln veranlasst. Der grüne Kapitalismus will Teil der Lösung sein, ist dabei aber vielmehr Teil des Problems. Dieses ABC von Corporate Watch bringt die Grundzüge des grünen Kapitalismus, die Kritik an ihm und mögliche Alternativen zu diesem Konzept auf den Punkt. Denn: Menschen auf der ganzen Welt leisten gegen grün-kapitalistische Bestrebungen und Entwicklungen Widerstand, und es sind diese Menschen und deren Kämpfe, die dieses Buch unterstützen will.
Autor*innen: Corporate Watch
Die krisenhafte Entwicklung in der Wirtschaft und die soziale Ungleichheit nehmen immer drastischere Formen an. "Wir lassen zu, dass Geld die Politik bestimmt, während Menschen unter Mangel leiden", brachte kürzlich der renommierte Ökonom Jeffry Sachs einen der Grundwidersprüche des aktuellen Wirtschaftsgeschehens auf den Punkt. Das Kunststück, auf Sparmaßnahmen zu verzichten und den öffentlichen Sektor unter Vermeidung der Schuldenfalle ausreichend mit monetären Mitteln auszustatten, versuchte der Österreicher Heinrich Färber (1864-1941) mittels seines ergokratischen Programms in der Zwischenkriegszeit. Färber schaffte es, mehrere zivilgesellschaftliche Initiativen zu inspirieren, sein Ruf drang in der Folge bis Lateinamerika.
Autor*innen: Gerhard Senft
Autor*innen: Ulrich Enderwitz
Autor*innen: Wolfgang Fritz Haug
Das Buch leitet auf »verständliche« Weise den »umständlichen« Begriff Intersektionalität her, denn seit ein paar Jahren erfreut sich die Diskussion darum großer Aufmerksamkeit. Es ist die Erkenntnis, dass Ungleichheit und Diskriminierungen von Menschen nicht nur eindimensional erklärt werden können. Sie sind eng verwoben mit unterschiedlichen sozialen Realitäten, die Ungleichheit herstellen und verfestigen. Das sind u.a. rassistische Einteilungen von Menschen, Einordnungen zur körperlichen Leistungsfähigkeit, zur sexuellen Orientierung und zur sozialen Herkunft. Dieses Wissen hat in der Diskussion um Intersektionalität seinen Niederschlag gefunden.
Autor*innen: Kathrin Schrader; Nicole von Langsdorff
Angesichts der Weltlage wird der lmperialismusbegriff zunehmend wichtiger um zu verstehen, wie und warum sich Konflikte entspannen und sich welche Allianzen bilden. Dabei ist häufig unklar, was genau mit Imperialismus gemeint ist. In der Broschüre wird Imperialismus mit Lenin und Rocker als ein globales System beschrieben, begriffliche Unklarheiten ausgeräumt und nach einem historischen Abriss die gegenwärtige Lage skizziert.
Autor*innen: Frederik Fuß